Beim diesjährigen Wiener Lateinwettbewerb konnten die Schülerinnen der Klostergasse tolle Erfolge erzielen. In der Kategorie „Kurzlatein“ belegte Katharina Strohbach unter insgesamt 52 Teilnehmenden den 12. Platz, Rosa Simon erreichte den 26. Platz. In der Kategorie „Langlatein“, bei der 37 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, belegte Theresa Kerschbaumer den 16. Platz und Julia Warzecha den 27. Platz. Wir freuen uns sehr über das Engagement der Schülerinnen und ihre großartigen Leistungen und hoffen, dass die Klostergasse auch in Zukunft beim Lateinwettbewerb vertreten sein wird.
Weitere Informationen unter: http://www.olympiade.reflex.at/
Die Anmeldung für die Latein-Olympiade war für die meisten von uns eine kurzfristige, sowie auch intuitive Entscheidung, primär zur Vorbereitung auf die Matura und generell mit der Hoffnung, unsere Übersetzungsfähigkeiten zu verbessern. Rückblickend waren es wahrscheinlich die wöchentlichen Vorbereitungsstunden, die uns am meisten Spaß gemacht haben.
Die Vorbereitung auf den Wettbewerb begann für uns im Oktober und war immer sehr unterhaltsam. Denn wenn man sich über mehrere Monate mit derselben Geschichte und denselben Charakteren befasst, entwickeln sich mit der Zeit einige Insider. Angefangen beim Schreibstil (die Kurzlateiner haben zum Beispiel oft das kleine Wörtchen ,,ait’’ übersetzt) bis hin zu der meist sehr bizarren Storyline der Geschichte mit einigen sehr amüsanten Persönlichkeiten (sowie wunderschön gezeichnete Skizzen von diesen, Shoutout an den Fischer). Alles in allem hatten wir auf jeden Fallsehr herzhafte Lacher und konnten uns ein kleines Schmunzeln auch nicht verkneifen, als wir den Übersetzungstext am Tag der Olympiade bekommen haben und das erste Wort gleich ,,ait’’ war.
Der Wettbewerb selbst war natürlich nicht ganz so lustig wie die Vorbereitungsstunden, aber trotzdem eine interessante Erfahrung. Als wir circa 15 Minuten vor Beginn ankamen, haben uns bereits einige Wegweiser (natürlich auf Latein) begrüßt, bei denen wir schon unsere Übersetzungsfähigkeiten infrage gestellt haben und uns kurz gefragt haben, ob wir hier vielleicht falsch am Platz sind. Im Endeffekt war aber alles kein großes Wunderwerk. Man kann sich den Wettbewerb wie eine Schularbeit vorstellen, nur mit weniger Stress, weil man doch weiß, dass eigentlich nichts auf dem Spiel steht.
Im Großen und Ganzen ist die Vorbereitung und Teilnahme an der Lateinolympiade für alle empfehlenswert, die ihr Latein verbessern, aber gleichzeitig auch eine gute Zeit haben und einmal die Erfahrung eines Lateinwettbewerbs machen möchten.
von: Rosa Simon und Katharina Strohbach