Erfolge & Auszeichnungen

Russisch-Sprachwettbewerb Wien 2017

veröffentlicht um 24.03.2017, 12:54 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 24.03.2017, 12:55 ]

Auch in diesem Jahr machten wieder SchülerInnen der Klostergasse beim Russisch-Sprachwettbewerb im Russischen Kulturinstitut mit. Im Bereich B1-Pflichtfach traten insgesamt 15 SchülerInnen aus 6 Wiener Schulen, im Bereich A2-Wahlpflichtfach 7 SchülerInnen aus 3 Schulen an. 

Das BG18 Klostergasse vertraten im Bereich B1-Pflichtfach zwei SchülerInnen der 8A, Dominika Kolodziej und Nikolas Markovic-Sejic, unter Begleitung von Mag. Christoph Kainz und Mag. Anna Orel.

Die beiden SchülerInnen nutzten den Wettbewerb nicht nur zum Ringen um die ersten Plätze, sondern auch zur Übung für die mündliche Russischmatura. Die Aufgaben bestanden aus einem monologischen und einem dialogischen Teil. Dominika Kolodziej erlangte dabei den stolzen 6. Platz! Wir gratulieren ihr herzlich zu dieser beachtlichen Leistung.

Die Preise für die Gewinner (1. Platz 500 EUR,  2. Platz 300 EUR, 3. Platz 200 EUR, WPG 100 EUR) finanzierte die Wiener Arbeiterkammer. Das Russische Kulturinstitut stellte Buchpreise für alle TeilnehmerInnen zur Verfügung. Der Leiter des Kulturinstituts, Botschaftsrat Jurij Aleksandrovič Zajcev, lobte die SchülerInnen für ihr Engagement und ihr Interesse an der russischen Sprache. 


Philosophieolympiade 2017 – 2. Platz für Miriam Fischer beim Landeswettbewerb!

veröffentlicht um 01.03.2017, 16:58 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 01.03.2017, 17:05 ]

33 Schüler/innen aus dem BG 18 verfassten Essays für die Philosophieolympiade 2017!  Die Texte von Miriam Fischer, Jakob Massauer und Michael Tury wurden für den Wiener Landeswettbewerb nominiert. Miriam Fischers errang mit ihrem Essay zu einem Zitat von Judith Butler den hervorragenden zweiten Platz! Sie wird als eine von vier Schüler/innen Wien beim Bundeswettbewerb der Philosophieolympiade vertreten.

Wir freuen uns über die ausgezeichneten Leistungen unserer Schüler/innen und gratulieren Miriam herzlich zum 2. Platz! 

Miriam Fischer bei der Preisverleihung 
Jakob Massauer, Michel Tury und Miriam Fischer mit ihrer Philosophielehrerin Rosa Scheuringer

Themen 2017

Die Schüler/innen verfassten einen philosophischen Essay zu einem der folgenden vier Themen:

Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.  Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.  
Immanuel Kant: Über Pädagogik. In: Werkausgabe, hg. von Wilhelm Weischedel, Frankfurt/M.  1977, Bd. XII, S. 699 

Die offene Frage: „Wer bist Du?“ soll immer wieder gestellt werden, ohne eine abschließende Antwort zu erwarten. Das fortgesetzte Interesse am Anderen und das Begehren nach Anerkennung bleiben das Ziel, ohne in der Feststellung „jetzt weiß ich, wer du bist“ zum Schweigen gebracht zu werden.  
Judith Butler: Kritik der ethischen Gewalt, 2003, S. 57 

Wir klagen die Natur nicht als unmoralisch an, wenn sie uns ein Donnerwetter schickt und uns naß macht: warum nennen wir den schädigenden Menschen unmoralisch? 
Weil wir hier einen willkürlich waltenden, freien Willen, dort Notwendigkeit annehmen. Aber diese Unterscheidung ist ein Irrtum.  
Friedrich Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches, Frankfurt/M u. a.: Ullstein, 1969, S. 509 

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. 
Arthur Schopenhauer: Aphorismen zur Lebensweisheit, Frankfurt am Main, 2008, S. 63 f. 

Russisch-Sprachwettbewerb Wien

veröffentlicht um 18.03.2016, 02:11 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 18.03.2016, 13:22 ]

21 Schüler aus 6 Wiener Schulen aus dem Pflichtfach Russisch (Sprachniveau B1) nahmen am Sprachwettbewerb im Russischen Kulturinstitut teil. Am 16.3.16 bewältigten sie von 12.30-17.00 monologische und dialogische Gesprächsituationen, was eine gute Vorbereitung auf die Matura war, weil nach Maturakriterien bewertet wurde.

Die Klostergasse vertraten vier SchülerInnen aus der 8A, die alle einen Platz unter den ersten 15 erreichten. Natalie Miarecka schaffte es auf den sechsten Platz und darf stolz darauf sein, zu den sechs besten Wiener RussischschülerInnen zu zählen. Auch Elias New, Magdalena Severin und Aleksandra Peric schnitten beim Wettbewerb knapp hinter Natalie Miarecka sehr gut ab.

Die dreiköpfige Jury bestand aus Mag. Stefan Schweinschwaller, Mag. Valentina Gal und Valentina Shevergina, Leiterin der Sprachkurse des Russischen Kulturinstituts und Gastgeberin des Wettbewerbs.

Die SchülerInnen wurden ermuntert, ihre Sprachkenntnisse für Auslandspraktika und Auslandsstudien zu nützen.

Wir gratulieren den Schülern zu ihren ausgezeichneten Leistungen!
Anna Orel


Philosophieolympiade 2016

veröffentlicht um 19.02.2016, 16:17 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 19.02.2016, 16:18 ]

Die Schüler/innen der 8B verfassten philosophische Essays. Drei hervorragende Arbeiten wurden für den Landeswettbewerb der Philosophieolympiade eingereicht. Alden Weiss erreichte den 10. Platz, Robin Haid den 12. Platz, Ferdinand Ullreich erhielt einen Anerkennungspreis.

Wir gratulieren herzlich zu dieser großartigen Leistung!
Rosa Scheuringer

Die Philosophen: Robin Haid und Ferdinand Ullreich beim Preiverleihungsworkshop im Wiedner Gymnasium am 19. Februar 2016

Die Themen

Wenn man [...] die wichtige Rolle betrachtet, welche die Geschlechtsliebe in allen ihren Abstufungen und Nuancen, nicht bloß in Schauspielen und Romanen, sondern auch in der wirklichen Welt spielt, [...] da wird man veranlasst auszurufen: Wozu der Lärm? Wozu das Drängen, Toben, die Angst und die Not? Es handelt sich ja bloß darum, dass jeder Hans seine Grete finde: weshalb sollte eine solche Kleinigkeit eine so wichtige Rolle spielen und unaufhörlich Störung und Verwirrung in das wohlgeregelte Menschenleben bringen? 
Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen „Dies gehört mir“ und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: „Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört“.
Jean-Jacques Rousseau: Diskurs über die Ungleichheit 

Selbst die besten Regierungen dürften es als leichter empfinden, unmündige und passive Untertanen statt aktive Bürger zu regieren. Man könnte hier geradezu von institutioneller Faulheit sprechen. 
Susan Neiman: Warum erwachsen werden? Eine philosophische Ermutigung.

Exaktheit und Gewissheit sind falsche Ideale. Sie sind unerreichbar und deshalb höchst irreführend, wenn man sich an ihnen unkritisch orientiert. Das Streben nach Exaktheit entspricht dem Streben nach Gewissheit; und auf beides sollte man verzichten.
Karl Popper: Ausgangspunkte. Meine intellektuelle Entwicklung

2c gewinnt die Waldjugendspiele 2015

veröffentlicht um 02.07.2015, 06:31 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 03.07.2015, 12:10 ]

Exkursion der 2c zu den Waldjugendspielen im Ottakringer Wald
(mit Frau Prof. Christine Linder und Prof. Sonja Stiburek)

Wir fuhren in den Ottakringer Wald. Dort fanden die Waldjugendspiele statt. 

Wir mussten an mehreren Stationen verschiedene, nicht einfache Aufgaben rund um das Thema “Wald” lösen. Bei der ersten Station ging es um die  Werkzeuge und die Ausrüstung von Waldarbeitern. Wir erfuhren vieles über alle möglichen Waldwerkzeuge, darunter auch den Traktor und die Schutzkleidung (Helm, spezielle Hose und feste Schuhe). Bei der zweiten Station mussten wir Bäume anhand ihrer Samen oder Zapfen erkennen, wobei wir alle erkannten. Wir mussten auch Nüsse knacken. Das funktionierte so, dass ein Kind die Nuss durch eine Röhre rollen ließ und das andere diese am entgegengesetzten Ende der Röhre mit einem Gummihammer zerschlagen musste. Die dritte Station handelte vom Erkennen von Bäumen an ihren Blättern. Als nächstes mussten wir die Fußspuren von Tieren erkennen. Dann war das Schätzen des Alters und der Höhe eines Baumes an der Reihe (Höhe 21m, Alter 91 Jahre). Danach machten wir in einer Pantomime die Tiere des Waldes nach, die dann von der anderen Gruppe erraten werden mussten. Abschließend kam der Zapfenweitwurf mit zwei Körben. Nach diesem Bewerb fuhren wir zurück.

Wir freuten uns sehr, als wir erfuhren, dass wir diesen Wettbewerb gewonnen haben und als Preis einen ganztägigen Ausflug in die Quellenschutzwälder der Stadt Wien unternehmen können.

Clemens Eltschka, 2c



"Buchkultur-Preis" für die VWA von Gabriel Pantillon

veröffentlicht um 17.06.2015, 13:25 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 17.06.2015, 13:27 ]

Auf Initiative des Magazins "Buchkultur" und des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (BMBF) wurden im Juni 2015 erstmals österreichweit fünf Vorwissenschaftliche Arbeiten prämiert, die sich einem literarischen Thema widmen. 

Gabriel Pantillon (8A im Maturajahrgang 2014/2015) wurde dabei für seine hervorragende VWA "Die Erscheinungsformen des Bösen im Volksmärchen" ausgezeichnet.

Mehr dazu auf http://www.buchkultur.net/schule, die VWA ist hier als PDF verfügbar. 

Wir gratulieren herzlich!

Gustav Larsen (8A) gewinnt den Redewettbewerb „Sag’s multi“ 2014/15

veröffentlicht um 13.03.2015, 14:12 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 13.03.2015, 14:48 ]

537 Schülerinnen und Schüler aus 119 Schulen aus ganz Österreich mit 55 unterschiedlichen Erstsprachen nahmen in diesem Schuljahr am mehrsprachigen Redewettbewerb „Sag‘s multi“ teil und schon zum zweiten Mal ist ein Schüler unserer Schule unter den 15 Gewinnern!

Gustav Larsen beeindruckte die Jury mit seinen Reden in der Vorrunde, der Regionalrunde und im Österreich-Finale so sehr, dass er in seiner Alterskategorie als einer der fünf Sieger ausgezeichnet wurde. Gustav sprach bei seinen Auftritten abwechselnd in seiner Erstsprache Dänisch und auf Deutsch und punktete mit seinen rhetorisch brillanten Reden und inhaltlich unkonventionellen Zugängen zu den vorgegebenen Themen. Seine Rede zum Thema "Wir sind alle gleich!?" ist auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=YdpZHf2VI1o zu sehen.

Bei der Preisverleihung am 11.03.2015 im Wiener Rathaus in Anwesenheit von Prominenz aus Politik und Wirtschaft  jubelte Gustav über seinen Sieg und freute sich über wertvolle Preise. 

Wir gratulieren herzlich!











Text: Harald Gruber
Fotos: Verein VWFI und Harald Gruber

Redewettbewerb „Sag’s multi 2012/13“

veröffentlicht um 21.03.2013, 14:45 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 27.03.2013, 06:28 ]

Negin Jafarmadar (3A) hat beim diesjährigen mehrsprachigen Redewettbewerb „Sag’s multi“ gewonnen. 

Negin überzeugte die Jury mit ihrer Rede zum Thema „Meine Zukunft – unsere Zukunft“. Mühelos wechselte sie zwischen Deutsch und Farsi (Persisch). In einer berührenden Rede erzählte sie von ihren persönlichen Zielen, ihren Hoffnungen und ihren Visionen von einem friedlichen Zusammenleben. So beginnt Negins Rede:

„Zuerst erzähle ich Ihnen etwas Trauriges. Ich erzähle ihnen vom Krieg. Meine Eltern erlebten in Persien den Krieg zwischen dem Irak und dem Iran. Als sie klein waren, rannten sie nach der Schule so schnell sie konnten nach Hause, denn sie hatten Angst, von eine Bombe getroffen zu werden. In engen Kellern mussten sie zusammen mit ihren Eltern darauf hoffen, ihr Leben nicht zu verlieren. In diesem Krieg sind viele Menschen gestorben - sogar Kinder! Kann man in einem Land leben, in dem man ständig Angst haben muss? 

Meine persönliche Meinung ist: Wir Menschen dürfen unsere Konflikte nicht mit Krieg lösen, sondern durch Verhandlungen. Ich möchte nicht, dass ich und meine Kinder einen Krieg erleben müssen. Meine Zukunft, unsere Zukunft soll anders sein.

Ich möchte Ihnen jetzt gerne von meinen eigenen Zukunftsplänen erzählen. Ich habe viele Pläne und viele Ziele. Momentan ist mein wichtigstes Ziel ein erfolgreicher Schulabschluss. Ich möchte einmal Kinder haben und eine lang anhaltende Ehe. Ein guter Arbeitsplatz ist mir wichtig, eine besonders große Karriere zu machen, das kann man nicht planen. Da ich es nicht ertragen kann, wenn Andersdenkende diskriminiert, verhaftet oder gar gefoltert oder ermordet werden, möchte ich als Erwachsene aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen kämpfen. 

Ich möchte gerne Medizin studieren und Ärztin werden. Dann möchte ich Mitglied bei ‚Ärzte ohne Grenzen‘ werden und sehr viel Zeit damit verbringen, benachteiligte Menschen zu behandeln und ihnen zu helfen.“

Am Redewettbewerb nahmen heuer 406 Schüler/innen aus ganz Österreich teil und präsentierten in 45 Sprachen ihre Ideen zum Thema „Meine Zukunft – unsere Zukunft“. Die Teilnehmer/innen stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass Mehrsprachigkeit kein Nachteil, sondern eine Bereicherung und eine große Chance ist. 

Die feierliche Preisverleihung fand am 19. März 2013 im Festsaal des Wiener Rathauses statt. Die 15 Sieger/innen gewannen Buchgutscheine, einen gemeinsamen Besuch in der Staatsoper und eine Reise nach Prag. 


Siegerehrung, 19.3.2013

Auch die anderen Teilnehmerinnen aus unserer Schule waren überaus erfolgreich. Aynur Temel (3A), Isabel Gostek (3C), Kasia Hysek (4B), Negin Jafarmadar (3A) und Sofie Frank Larsen (3A) konnten sich für die Regionalausscheidung qualifizieren. Negin und Sofie waren unter den Finalistinnen. 

Sofie Frank Larsen, Endausscheidung 28.2.2013

Endausscheidung, 28.2.2013

Fanclub 3A, Endausscheidung, 28.2.2013

Wir freuen uns über die Erfolge aller Teilnehmer/innen! 

Der Redewettbewerb fand ein großes Medienecho:

Fotos: www.sagsmulti.at© VWFI/Magdalena Possert

Redewettbewerb „Sag’s Multi!“

veröffentlicht um 23.01.2013, 14:47 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 19.02.2013, 12:38 ]

Erstmals nehmen Schülerinnen aus unserer Schule am österreichweiten mehrsprachigen Redewettbewerb „Sag’s Multi“ teil. Das Besondere an diesem Redewettbewerb ist, dass die Teilnehmer/innen innerhalb ihrer Rede zwischen Deutsch und ihrer Mutter- oder Erstsprache wechseln.  Isabel Gostek (3C), Katharina Hysek (4B), Negin Jafarmadar (3A), Sofie Frank Larsen (3A) und Aynur Temel (3A) stellten eindrucksvoll ihre sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis. Alle fünf Schülerinnen überzeugten mit ihren berührenden, klugen und engagierten Reden die Jury und konnten sich für das Semifinale qualifizieren.
Wir gratulieren herzlich!
 

Hier das Video aus der ORF Sendung (mit freundlicher Genehmigung des ORF).

Redewettbewerb Sag's Multi


Negin Jafarmadar (3A) hielt ihre Rede zum Thema „Meine Zukunft – unsere Zukunft“ auf Deutsch und Farsi (Persisch). Negin konnte sich für das Finale qualifizieren. Hier ein Auszug aus ihrer Rede:

„[…] Sicher wissen Sie, wie viele Flüchtlinge jährlich auswandern. Wenn ich das höre, denke ich mir: Warum kann nicht überall Frieden sein? Warum muss andauernd Krieg herrschen? Europa entwickelt sich immer weiter, doch von Asien hört man, dass es Demonstrationen gilt. Diese Menschen kämpfen nicht grundlos. In machen Ländern, zum Beispiel in Persien, dürfen die Menschen ihre Meinungen nicht äußern. Ich wünsche mir, dass alle Menschen das Recht haben, ihre Ideen und Meinungen zu sagen. Wenn ich über das Leben nachdenke, fällt mir als Erstes Freiheit ein. Es ist traurig, dass in manchen Ländern die Frauen ihre Talente nicht zeigen dürfen, zum Beispiel bei sportlichen Aktivitäten wie Schwimmen. In Persien dürfen Jugendliche ohne islamische Uniform nicht auf die Straße gehen. Mädchen und Buben müssen immer Angst haben, wenn sie auf die Straße gehen. Ich wünsche mir sehr, dass in Zukunft in allen Ländern Freiheit herrscht. […]“
 
Sofie Frank Larsen (3A) sprach  zum Thema „Gemeinsam ist man weniger allein“. Sie wechselte zwischen Deutsch und Dänisch. Sofie ist ebenfalls unter den Finalist/inn/en.

„[…] Ich habe eine sehr gute Freundin, die Muslimin ist. Sie hat mir einmal stundenlang von ihrer Religion erzählt. Sie ist Alevitin und trägt deshalb kein Kopftuch. Von ihr habe ich persönlich sehr viel Neues gelernt, unter anderem, dass sich hinter jedem Kopftuch eine Person verbirgt – mit Zukunftsträumen, -plänen und natürlich auch Hoffnungen.

Alle Menschen haben verschiedene Geschichten und Träume. Miteinander in Freundschaft können wir diese Träume leichter verwirklichen, ohne auf die verschiedenen Geschichten hinabzuschauen. Wir sollen sie als Bereicherung sehen. Mehrere Kulturen zu kennen und die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu beherrschen, sind ein großer Vorteil und eine große Freude in meiner Familie wie auch in vielen anderen zweisprachigen Familien. Man soll auf mehrsprachige Leute nicht herabblicken, sondern sie für ihre Stärken beneiden, denn ihre Vielfalt an Sprachen und Kulturen ist ein wirklich beneidenswerter Reichtum.

Selbst in der Kindheit bemerkt man, dass es sehr interessant ist und man viel lernen kann, wenn man einen Freund hinter einer anderen Staatsgrenze hat, weil dieser Freund eine andere Geschichte mit sich trägt und eine manchmal völlig andere Kultur. […]

Menschen sind ganz besondere Wesen und man sollte von seinen Eltern oder seinen Erziehungsberechtigten lernen, Menschen nicht nach ihrem Aussehen zu bewerten und nicht auf irgendeine Weise diskriminieren. Oft werden Ausländer diskriminiert, indem sie aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, und das ist meiner Meinung nach oft der Grund, weshalb Menschen sich selbst beschädigen oder sogar an Selbstmord denken. Jedenfalls führt es immer zu Einsamkeit und fast immer zu Frust und Aggressionen.

Wenn ich in die Schule gehe, dann sehe ich Wahlplakate mit der Aufschrift: "Österreich für Österreicher!" Das ist für mich nicht wirklich angenehm und es ist nicht leicht, an solchen Plakaten vorbeizugehen, denn solche Aussagen bedeuten für mich, dass manche Politiker Diskriminierung unterstützen, weil sie Angst haben. Wovor weiß ich nicht, aber das Misstrauen unter den Menschen wird dadurch leider ausgeprägter. […]“
 
Katharina Hysek
(4B) setzte sich in ihrer Rede, die sie auf Deutsch und Polnisch hielt, mit ihren Zukunftsvorstellungen auseinander.

„[…] Ich kann mir vorstellen, entweder als Journalistin für eine Zeitung oder als Korrespondentin für das Fernsehen im Ausland tätig zu sein. Auch der diplomatische Dienst wäre für mich sehr interessant. Schon lange träume ich davon, eine erfolgreiche Autorin zu werden. Ich habe bereits mehrere schriftstellerische Versuche unternommen. Aber wie schon gesagt, die Zukunft ist ungewiss.
Ich weiß, dass ich sprachbegabt bin. Von Anfang an spreche ich Polnisch und Deutsch. Seit zehn Jahren lerne ich Englisch und seit zwei Jahren Französisch. Meine Schule gibt mir die Möglichkeit, meine Talente auszubauen und ich schätze es sehr, dass ich auch Latein und Russisch lernen kann. Ich bewundere Leute, die viele Sprachen beherrschen, wie zum Beispiel den letzten polnischen Papst, Johannes Paul II, der offen für fremde Kulturen und Sprachen war und dessen Ziel es war, dass alle Menschen - unabhängig von Religion, Hautfarbe oder Herkunft - einander tolerieren. […]

Was wird die Zukunft noch alles bringen? Eine spannende Zeit liegt bestimmt vor uns. Eine Symbiose in der Biologie bedeutet ein Zusammenleben von Lebewesen zum gegenseitigen Nutzen. Im übertragenen Sinn sollten wir uns um eine Symbiose zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bemühen. Wir müssen in der Gegenwart für unsere Zukunft sorgen, aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und unser Wissen jetzt für die Zukunft nützen. Ich hoffe, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und eine Welt ohne Hunger möglich sein werden. […]“
 

Isabel Gostek
(3C) hielt ihre Rede zum Thema „Meine Zukunft – unserer Zukunft“ auf Deutsch und Polnisch.

„[…] Zukunft“ ist ein weiter Begriff. Viele in meinem Alter denken beim Wort „Zukunft“ an ihren Traumberuf oder weiterführende Ausbildung. Erwachsene denken öfter an die Familienplanung. Für viele Menschen ist die Zukunft vielversprechend, für manche bedauerlicherweise weniger. Doch jeder kann sich für die Zukunft ein Ziel setzen, für das es sich lohnt zu arbeiten. Manche Ereignisse kann man in der Tat nicht vorhersehen und dadurch nicht beeinflussen. In solchen Fällen sagt man auch öfters: „Mal sehen, was die Zukunft bringt.“

Doch ich würde gern einiges auf unserem Planeten verändern oder verbessern. Aber wie soll eine einzige Person die Welt verändern?
Viele andere Aufgaben kann ein Mensch alleine lösen, doch die Welt zu verändern, kann man nicht von einem einzigen Menschen verlangen. Das ist die Aufgabe der ganzen Menschheit. […]“
 
Aynur Temel
(3A) sprach ebenfalls über ihre Hoffungen und Befürchtungen für die Zukunft. Sie hielt ihre Rede auf Deutsch und Türkisch.

„[…] Jetzt komme ich noch zu anderen wichtigen Themen: Umweltschutz und Tierschutz. Wir Menschen dürfen nicht zulassen, dass Bäume abgeholzt werden, um auf diesen Plätzen Einkaufszentren zu bauen. Denn die Welt, wie ich sie mir in 20 Jahren vorstelle, hat keinen Himmel, nur schwarze Wolken.

Bäume sind Sauerstoffquellen und wir brauchen Bäume, um zu überleben. Das Meer spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Haie getötet werden, denn sie sind erstens harmlos und zweitens sorgen sie für unser Meer. Ohne Haie stirbt das Meer. Ohne Haie käme es zu einem ökologischen Kollaps in den Meeren. Weit über 100 Millionen Haie werden weltweit jährlich getötet. Das sind rund 250 000 Haie am Tag. Kein anderes wild lebendes Tier wird momentan so brutal und in so großen Mengen abgeschlachtet. Was bringt uns das?

Ich setze mich dafür ein, Menschen davon abzuhalten, noch weitere gefährdete Tiere zu töten. Die Eisschmelze in der Arktis bedroht die Eisbären. Weil die Eisfläche aufgrund des Klimawandels immer stärker abnimmt, müssen die Tiere immer längere Strecken schwimmend zurücklegen. Dabei drohen viele durch Erschöpfung zu ertrinken. Wir wollen sicher nicht, dass unsere Eisbären sterben! Wir wollen auch nicht, dass andere gefährdete Tierarten getötet werden, denn von ihnen gibt es nicht viele. Ich will, dass meine Enkelkinder diese Tiere noch erleben können. […]“



Dr. Hans Riegel Fachpreis 2011

veröffentlicht um 31.03.2012, 05:34 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 12.10.2012, 04:55 ]

Am 21. September 2011 wurde Alexander Oberkersch, ebenfalls ehemalige 8A, mit dem 2.Platz beim diesjährigen „Dr. Hans Riegel Fachpreis „ für die MINT Fächer (Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik) im kleinen Festsaal der Universität Wien ausgezeichnet.

Dabei erhielt Alexander Oberkersch mit seiner in Geografie und Wirtschaftskunde ausgearbeiteten FBA mit dem Thema „ FLUCHTBURG LIECHTENSTEIN - Steuer begünstigte Anlagemöglichkeiten global unter besonderer Berücksichtigung des Goldenen Dreiecks Österreich - Schweiz - Liechtenstein ” , den 2.Platz zuerkannt.

Neben Sachpreisen erhielten die Preisträger auch Geldpreise, Alexander Oberkersch durfte sich über 700.- Euro für seinen hervorragenden 2. Platz freuen.























Herzlichen Glückwunsch auch zu dieser herausragenden Leistung !

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