Sprach- und Kulturreise der 6B nach Nizza (02.–06.09.2017)

veröffentlicht um 15.10.2017, 12:43 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 15.10.2017, 12:44 ]

Les impressions du séjour linguistique et culturel des élèves de la 6e B

Die SchülerInnen der 6B schildern ihre Eindrücke der Sprach- und Kulturreise in Nizza (02.–06.09.2017)

Stadtrundgang in Nizza

Nach unserer Ankunft in Nizza und dem Kennenlernen der Gastfamilien machten wir einen Stadtrundgang durch Nizza. Besichtigt wurden Teile der ville nouvelle (neuen Stadt) und die vieille ville (Altstadt). Da der Rundgang am späten Nachmittag stattfand, konnten wir den Sonnenuntergang aus vielen verschiedenen Blickwinkeln genießen, von der Promenade des Anglais (Uferstraße) und der colline de Nice (Hügel von Nizza). Zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten machten wir SchülerInnen Präsentationen auf Französisch, Spanisch und Deutsch. Das liegt daran, dass nicht nur Französischlernende an der Reise teilnahmen und alle TeilnehmerInnen alles verstehen sollten. Dadurch lernten wir viel über die Geschichte Nizzas und andere landeskundliche Besonderheiten.

Laetizia Glassl


Meine Gastfamilie

Unsere Gastmutter war sehr aufmerksam und lieb. Außerdem hat sie immer versucht, alles verständlich zu erklären, wenn nötig auch mit Händen und Füßen, was sehr herzig war. Das Zimmer war echt schön und hatte ein Riesenfenster, von dem man auf Grund der Lage im 4. Stock einen wunderschönen Blick über die Dächer von Nizza hatte. Besonders gefreut habe ich mich über die sehr zentrale Lage zwischen dem Meer und der place Masséna. Zum Glück war auch das Essen eine Gaumenfreude.

Raphaela Fichtinger


Èze village et le Jardin exotique d’Èze

Am Dienstag fuhren wir in die wunderschöne Gemeinde Èze zwischen Nizza und Monaco, die hoch oben auf einem Hügel liegt. Wir waren in der Parfümerie Fragonard, wo wir eine Führung mit einer sehr netten Dame hatten. Danach besichtigten wir den mittelalterlichen Stadtkern Vieux Èze. Ganz oben auf dem Gipfel hatten wir einen hervorragenden Blick auf das Meer und die Côte d’Azur. Dort befindet sich der Jardin exotique d'Èze (Exotischer Garten), wo es viele verschiedene exotische Pflanzenarten und künstliche Wasserfälle gibt, aber ganz besonderes stechen einem die unzähligen Kakteen ins Auge.

Lisa Zdziarska und Helin Köseoglu


Monaco

Il faisait très beau à Monaco. Le soleil brillait quand nous avons visité le casino de Monte-Carlo et nous sommes passés devant les hôtels luxueux. On ne doit pas oublier de mentionner les yachts qu’on a vus dans le port de Monaco et les voitures chères. Le tour de ville était épuisant mais on pouvait se faire une idée de l’ensemble de Monaco. La vue était géniale, le ciel et la mer avaient de différentes nuances de bleu. Après la visite du musée océanographique nous sommes retournés dans un train qui était bondé.

Viktoria Schwanzer


Le musée océanographique de Monaco

Wir sind durch die Altstadt von Monaco zum musée océanographique (Meeresmuseum) gelangt. Im Keller des Museums gibt es ein Aquarium mit vielen Fischen, Quallen und anderen Meerestieren. Im oberen Stock befindet sich das Museum, in dem verschiedene Ausstellungen zu sehen sind. Als wir dort waren, gab es eine Ausstellung eines zeitgenössischen Künstlers, der sich mit dem Thema Meer und Meerestieren beschäftigt. Wir hatten das Glück, zur vollen Stunde an Ort und Stelle gewesen zu sein, um seine Lichtershow sehen zu können. Am Dach des Museums gibt es eine Aussichtsplattform, von der man schön auf das Meer blicken konnte. Dort oben war auch eine Skulptur eines sehr großen Hais ausgestellt.

Diana Franco Camacho 


MAMAC (Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain)

Am Donnerstag besuchten wir das MAMAC. Eine Stunde lang durften wir durch die Stockwerke schlendern, um uns die Werke der nouveau réalistes anzuschauen. Einige KünstlerInnen hatten wir zuvor in den BE-Stunden schon kennengelernt. Es war trotzdem etwas Besonderes, deren Werke mit eigenen Augen zu sehen. Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, uns ein Gemälde auszusuchen, einen kurzen Präsentationstext auf Französisch darüber zu verfassen und anschließend zu besprechen. Es war sehr spannend, sich so auf die Kunstwerke einlassen zu können.

Magdalena Ondrasch


Musée Chagall et Musée Matisse

Während meine Mitschülerinnen den Französischsprachkurs besuchten, hatte ich die Ehre, mit Frau Prof. Danner und Frau Prof. Orel in Nizza in verschiedene Museen zu gehen. Unter anderem besuchten wir das Musée national Marc Chagall und das Musée Matisse de Nice, das zugleich das Wohnhaus von Henri Matisse war. Gleich neben diesem Museum befinden sich die römischen Ausgrabungsstätten von Nizza. Ich hatte daher die Möglichkeit, auch die alte Arena von Nizza zu durchwandern.

Anfangs war ich aufgeregt, doch mit den Lehrerinnen die Werke und deren Entstehungsgeschichten zu besprechen, war eine echte Bereicherung. Ich selbst habe sehr viel gelernt und danke beiden Lehrerinnen für diese Erfahrung.

Fabian Götze