Abenteuer Russland 2015 – Schüleraustausch der 7A/B

veröffentlicht um 13.05.2015, 01:54 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 14.05.2015, 05:03 ]

Samstag, 11. April 2015

Am 11. April um 8:15 Uhr trafen sich einige SchülerInnen der 7A und 7B mit Frau Prof. Orel und Herrn Prof. Kainz am Flughafen in Wien. Nachdem alle ihre Koffer aufgegeben und eingecheckt hatten, wurden die letzten Umarmungen mit der Familie ausgetauscht und nun begann das große Abenteuer Russland. Die Security-Kontrolle war schnell hinter uns gebracht, und schon saßen alle im Flugzeug. Während manche von uns noch versuchten, die letzten brauchbaren Vokabeln ins Gedächtnis zu bekommen, überhäufte Frau Prof. Orel uns mit ihrem Arbeitsauftrag für die Russlandwoche. Aber das waren wir ja schon gewohnt… ;) 

Nachdem wir auch auf russischem Boden die Kontrollen hinter uns gebracht hatten und wir unsere Koffer geholt hatten, stieg die Nervosität an. In Kürze sollten wir unsere Gastfamilien kennenlernen und gleich das ganze Wochenende mit ihnen verbringen. Schneller als es uns lieb war, gingen wir Richtung Ausgang. Doch alle Sorge war umsonst, denn wir wurden sehr herzlich von den Austauschschülerinnen begrüßt. Nach nicht allzu langer Zeit löste sich unsere Gruppe schließlich auf, und wir sagten uns erstmals Lebewohl. 

Doch wir sahen uns schneller wieder als gedacht, da sich wohl alle Russinnen überlegt hatten, mit ihren Gästen den Nachmittag am Newski-Prospekt, der Hauptstraße St. Petersburgs, zu verbringen. So verbrachten wir alle gemeinsam einen lustigen ersten Nachmittag in Russland.
Elena und Ferdi (7B)

Sonntag, 12. April 2015

Nachdem am Samstag gleich nach der Ankunft bereits alle die ersten Besichtigungen unternommen hatten, gingen viele den zweiten Tag eher ruhiger an. Wie am Programm von Frau Prof. Orel vorgeschlagen, machten sich einige auf den Weg zum Peterhof, einem Schloss am Rande von St. Petersburg. 

Um dorthin zu gelangen, musste zuerst lange mit der U-Bahn gefahren werden, worauf noch eine 30-minütige Busfahrt folgte. Die Distanzen in Russland sind immer „etwas“ länger als bei uns. Wenn es heißt, wir wären gleich da, dauert es bestimmt noch eine halbe Stunde. Am Weg zum Peterhof erlebten wir einen weiteren Kulturschock. Da die Kleinbusse (=Marschrutki) von privaten Firmen betrieben werden, zwängte der Fahrer so viele Menschen wie möglich in das Gefährt. So konnte es leicht passieren, dass man bei einer Vollbremsung am Schoß eines anderen oder auf der Windschutzscheibe landete.

Das Schloss war wunderschön und erinnerte stark an Versailles. Die fehlende Größe macht es durch übermäßiges Blattgold auf Türmchen, unzähligen Statuen und Springbrunnen wett. 

Nach einer nicht weniger halsbrecherischen Rückfahrt machten einige von uns einen Abstecher in einen Vergnügungspark.

Nach einem kurzen Abendessen trafen alle mehr oder weniger nass beim Mariinski-Theater ein. Der Regen hat uns nicht verschont. Vor der Ballettvorführung „Schwanensee“ konnten wir noch kurz die schönen St. Petersburger Russinnen bewundern, die der Vorführung selbst an Grazie und Eleganz um nichts nachstanden.

Für die meisten war es das erste Mal, dass sie Schwanensee sehen konnten, und die gesamte Gruppe war ausnahmslos begeistert. Nach dem Ende der Vorstellung wurden wir alle von unseren Russinnen wieder abgeholt, welche uns St. Peterburg bei Nacht zeigten. Anschließend versuchten wir noch, etwas Schlaf zu bekommen, bevor am nächsten Morgen der Sprachkurs begann. 
Alin und Magdalena (7B)

Montag, 13. April 2015

Am Montag waren wir zum ersten Mal in der Sprachschule. Alle waren schon sehr gespannt darauf, und ein bisschen Angst hatten einige auch. Letzten Endes kam alles anders, als wir dachten. Die Klassen waren sehr klein und spartanisch eingerichtet, aber die LehrerInnen waren dennoch sehr gute PädagogInnen, und somit war die Schule sprachtechnisch an jedem Tag ein Gewinn für uns. 

Nach zwei eineinhalbstündigen Einheiten gingen wir in die russische Bliny-Kette “чайная ложка” (tschainaja loschka; dt.: Teelöffel) essen, wo traditionelle russische Palatschinken, genannt “блины” (Bliny), verkauft werden.

Danach machten wir uns gut gestärkt auf den Weg, unsere Austauschschülerinnen zu treffen, um gemeinsam als große Gruppe Sankt Petersburgs Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Wir starteten am Newski-Prospekt, der berühmtesten Straße der Stadt, mit einer stolzen Länge von 4,5 km. Dort trafen wir u. a. einen Bären, der dem aus der russischen Kindersendung “Mascha und der Bär” (russ. “Маша и медведь”) sehr ähnlich sah.

Weiter gingen wir zur Auferstehungskirche, auch Blutskirche genannt, danach zum Marsfeld, gefolgt von der Peter-und-Paul-Festung, wo sich unter anderem die Gräber von Peter dem Großen und Katharina der Großen befinden. Auch die Wassiljewski-Insel, die zwischen der großen und der kleinen Newa liegt, blieb unseren Blicken nicht erspart.

Nach diesem anstrengenden Tag wurden wir schließlich in die Obhut unserer Russinnen entlassen, mit denen wir noch einen schönen Abend verbrachten.
Aleksandra und Max (7A)

Dienstag, 14. April 2015

Der 4. Tag unserer Sankt-Petersburg-Besichtigung begann und endete verregnet. 
Daher nutzten wir das Wetter, um die künstlerische Seite Sankt Petersburgs zu erkunden. 

Vorerst genossen wir abermals den oft für Verwirrung sorgenden, aber doch auch recht lustigen und lehrreichen Sprachkurs, und danach gab es noch ein leckeres Mittagessen zur Stärkung. Nachdem wir ein paar weitere Spezialitäten der russischen Küche probiert hatten, machten wir uns auf, die prächtige Isaakskathedrale zu besichtigen. Dort wurden wir von einer prunkvollen, mit viel Gold und Marmor verzierten Innengestaltung und einer der größten orthodoxen Kuppelbauten weltweit verzaubert. 

Darauf folgte ein Rundgang durch die Eremitage, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Wir spazierten durch prunkvolle Räume, in denen einige russische, aber vor allem internationale Kunstwerke ausgestellt waren. Unter anderem sahen wir die beeindruckende Pfauenuhr, die Katharina die Große einst als Ehrengeschenk bekommen hatte. 
Natalie und Clara (7A)

Mittwoch, 15. April 2015

Es war dieser eine verhängnisvolle Mittwoch, der alles verändern sollte.

Nach einer schon gewohnt langen U-Bahnfahrt und einem kurzen Fußmarsch hatten wir das Vergnügen, das “liebreizende” Gebäude der Sprachschule wieder zu erblicken. Jedoch sollte der Kurs nicht der übliche werden, denn am Stundenplan war Phonetik vermerkt. Den alten Hasen des Russischunterrichts war schon längst bewusst, dass die Aussprache- und Betonungsegeln des Russischen willkürlich sind, aber selbst uns Veteranen stockte das Blut in den Adern, als wir russische Zungenbrecher laut vorlesen mussten. Unseren Spaß hatten wir dabei trotzdem.

Nach einem interessanten und auf jeden Fall denkwürdigen Mittagessen in einer Kantine (столовая), die zumindest mehr oder weniger Essbares anzubieten hatte, zogen wir weiter. An diesem Tag hatten wir auch die Ehre, in einem richtigen Holzklasseabteil eines Vorortzugs (электричка), der sicherlich noch aus der Sowjetzeit stammte, nach Puschkin zu fahren, wo man im Vergleich zu den Plattenbauten rund um Sankt Petersburg in einer gemütlichen dörflichen Atmosphäre landete, was eine wunderbare Abwechslung war. 

Aber nicht der Ort Puschkin an sich war unser Ziel, sondern der Katharinenpalast, welcher auch das Bernsteinzimmer beherbergt. Der Palast war wirklich imposant und macht sogar Versailles Konkurrenz, auch wenn wir uns das Bernsteinzimmer etwas größer vorgestellt hatten. Nach einem kurzen Besuch auf einem Flohmarkt, mit zu unserer Überraschung vielen Putin-T-Shirts im Sortiment, ging es wieder zurück nach Sankt Petersburg, wo wir von unseren Russinnen abgeholt wurden und unseren vorletzten Abend genossen und ausklingen ließen.
Elias und Gregor (7A)

Donnerstag, 16. April 2015

Der Donnerstag war unser letzter Tag in Sankt Petersburg. Das Programm war dementsprechend etwas kürzer als sonst, das Russische Museum stand am Programm. In den Sprachunterricht mussten wir am Vormittag natürlich abermals. Die Wahlpflichtfachgruppe war an jenem Tag zur traurigen Anzahl von zwei Personen geschrumpft, da unsere Dritte im Bunde, von unseren Lehrerinnen liebevoll “Manama” genannt, Kopfweh hatte. Ich kämpfte nur mit “Alina” (auch eine Kreation unserer Lehrerinnen) Seite an Seite gegen die schwierigen russischen Wörter. Dann gab es doch einen Lichtblick, “Manama” kehrte von den Toten zurück (Манама воскресла). 

Mittags aßen wir in einer Bäckerei (Пироговый дворик), wo es russische Teigtäschchen in allen Variationen zu essen gab. Diese schmeckten so gut, dass wir den Schrecken des Vortags, die “Столовая № 12” (eine russische Mensa), vergessen konnten. Im Anschluss dürstete es uns nach Kultur, oder besser gesagt, Frau Prof. Orel dürstete es danach, uns Kultur näherzubringen, weshalb wir das Russische Museum aufsuchten. Dort sahen wir russische Ikonendarstellungen, Werke des russischen Realismus, Symbolismus und Konstruktivismus.

Unsere Zeit in Sankt Petersburg neigte sich nun wirklich rasant dem Ende zu; der fulminante Abschluss war ein gemeinsames Abendessen mit unseren Austauschschülerinnen. Leider waren wir in einem sehr westlichen Lokal und sehnten uns fast nach der Столовоя des Vortages. Einen gewissen Charme hatte das Restaurant aber doch: In der Mitte des Raumes befand sich ein künstlicher Baum, der mit Laternen beleuchtet war, und die Toiletten waren im Wald-Stil, sogar mit Vogelgezwitscher und Baumstämmen als Waschbecken!

Dann aber war der Moment des Abschiedes gekommen und der Moment, in dem wir den Luxus wiedererlangten. Denn unser Nachtzug war hervorragend ausgestattet. Nicht einmal die “grausigen Decken”, die uns von Frau Prof. Orel prophezeit wurden, gab es. Die Verabschiedung von den Austauschpartnerinnen verlief nicht ohne Tränen, es sind viele Freundschaften fürs Leben entstanden. Als wir schließlich im Zug in unseren Betten lagen, legten wir uns gleich hin, doch nicht alle schliefen sofort ein. Ein Bett im Zug ist dann doch nicht wie das eigene Bett.  

Freitag, 17. April 2015

Der anstrengendste Tag der Woche. Wir kommen morgens gegen 7 Uhr mit dem Nachtzug in Moskau am Leningrader Bahnhof an, nach einer großteils zwar kurzen, aber sehr gemütlichen Nacht, leicht traurig nur durch den Abschied von unseren Gastfamilien am vorigen Abend. Quer durch Moskau mit der Metro, um zu unserem Hostel zu kommen, von Frau Prof. Orel und Herrn Prof. Kainz schon vorgewarnt, dass die Moskauer Rushhour ein wahrgewordener Alptraum ist. Zum Glück sind wir dann doch so früh unterwegs, dass alles problemlos funktioniert. Ein kurzer Aufenthalt im Hostel, hastiges Zähneputzen, eine vermeintlich verlorene Geldbörse und sporadische Schläfchen, später geht es los in Richtung Kreml.

Moskau ist ganz anders als St. Petersburg. Größer, lauter und viel „russischer“, also gleich nochmal eine neue Erfahrung. Straßen zu überqueren wird zur Wanderung, als sich die nächstbeste Unterführung als geschlossen/verschwunden herausstellt. Das tut der guten, wenn auch verschlafenen Laune allerdings keinen Abbruch. Wir kommen am Bolschoi-Theater vorbei, sehen es zwar nur von außen, aber dafür ist der nicht-aktive Brunnen davor in ein Kunstprojekt integriert – Wohnzimmereinrichtung, die ein Bobo bei Ikea zusammengestellt hat? 

Bei einem kurzen Zwischenstopp im Einkaufszentrum GUM lernen einige von uns, dass es in Russland ganz andere Regeln gibt, wenn man sich in einer Schlange anstellt, um in die Toilette zu gelangen – alte Leute und Mütter mit Kindern dürfen sich vordrängen. Außerdem jede Menge teure italienische Waren und ein semi-alternatives Kunstprojekt, das viele weiße Tauben und bunte Bänder involviert.

Nach Referaten zu Kreml, Rotem Platz und Basilius-Kathedrale begeben wir uns zu den besagten Orten. Kurz vor der Kathedrale fängt es an zu schütten, innendrin ist es relativ gemütlich. Sie erinnert zwar äußerlich sehr an die Blutskirche in Sankt Petersburg (mit den vielen verschiedenen Kuppeln und dem generell bunten Erscheinungsbild), allerdings besteht sie im Inneren aus neun verschiedenen Kirchen, die acht äußeren symbolisieren die acht wichtigsten Schlachten um Kasan, die Hauptkirche in der Mitte ist die eigentliche Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kirche. Fazit: bunt, wunderschön, und man kann sich sehr leicht verlaufen.

Danach geht es weiter in Richtung Kreml. Am Weg kommen wir an einem weiteren Glückssymbol vorbei, dem angeblichen Mittelpunkt Moskaus, an dem man Geldstücke für Glück hinter sich wirft. 

Das bringt zumindest einigen Glück – die Münzen werden unmittelbar danach von einigen PensionistInnen vom Boden aufgesammelt. Die offensichtliche Armut direkt neben perversem Reichtum hinterlässt immer wieder einen bitteren Nachgeschmack.

Zum Kreml geht es wie immer durch Security-Kontrollen, danach befinden wir uns auf einem riesigen, von einer roten Mauer umschlossenen Gelände mit mehreren Kirchen, teils eher klein, dafür mit umso größeren Ikonostasen (Ikonenwänden). Außerdem kann man eine gigantische Zarenglocke und eine riesige Kanone besichtigen.

Beeindruckt von den vielen Goldkuppeln und etwas müde, haben wir uns das Mittagessen verdient.

Nach einer Stunde Pause geht es weiter zur Christus-Erlöser-Kirche (die Straße zu überqueren ist wieder ein kleines Abenteuer, einer größeren Wanderung ähnlich). Der breiten Masse vielleicht bekannt als Schauplatz eines Pussy-Riot-Videos, hat diese Kirche eine lange Geschichte, in der sie relativ selten als Kirche benutzt wurde. Der erste Architekt war korrupt und wurde verbannt, der ursprünglich geplante Platz wurde doch nicht benutzt, letztendlich wurde sie etwas kleiner als der erste Entwurf gebaut und einige Jahre lang als Kirche genützt, bevor die Kommunisten sie schlossen und schließlich abrissen, um den “Palast der Sowjets“ zu bauen, der schließlich auch nie realisiert wurde. Danach war sie eine Weile ein Schwimmbad und wurde schließlich von 1995-2000 wieder aufgebaut und ist seit ein paar Jahren ein Museum. Die Kirche ist zweistöckig (Ober- und Unterkirche), und aufgrund der Größe fällt zum ersten Mal wirklich auf, dass russisch-orthodoxe Kirchen keine Bänke haben.

Nach einer kurzen Pause laufen wir über die Moskwa zum Skulpturenpark neben der neuen Tretjakow-Galerie, welcher neben moderner Bildhauerei auch abgetragene Statuen der Sowjetzeit beherbergt. Gleich in der Nähe ist der Gorkipark, welcher mittlerweile im hellsten Sonnenlicht erstrahlt, allerdings nur aus der Ferne, denn die allgemeine Müdigkeit macht sich breit, und es ist an der Zeit, etwas zu Essen zu finden. Der Arbat, eine von Souvenirläden gesäumte Fußgängerzone, bietet sich für ein gemütliches Abendessen an. Danach geht es ins Hostel zurück. Ein extrem erfolgreicher, wundervoller, interessanter, aber auch ungemein anstrengender Tag.
Cathrin (7B)

Samstag, 18. April 2015

Neun Uhr, Frühstück im nahe gelegen Café, in dem einige Gäste leichte Panik bekommen, als die 17-köpfige Gruppe einfällt. Der Tag verläuft etwas ruhiger, wir fahren zuerst zur Lomonosow-Universität, in dessen Nähe sich ein Aussichtsplatz über ganz Moskau befindet – ein beliebter Platz sowohl für Biker als auch Brautpaare. Wir sehen nochmal aus der Vogelperspektive, wo wir am Freitag überall waren, und können Stalinfinger zählen.

Den Berg hinunter zur Metrostation – ein Stopp am Spielplatz –, und von dort aus zum Kosmonautenmuseum. Am Gelände der Ausstellung für Errungenschaften der Volkswirtschaft (WDNCH) wird noch Last-Chance-Souvenirshopping betrieben, bei dem einigen der Unterschied zwischen echtem und falschem Pelz erklärt wird.

Im Kosmonautenmusuem ist die Geschichte der russischen Weltraumforschung ausgestellt, man kann verschiedene Raketenmodelle und eine Raumkapsel besichtigen und lernt alles über die – anscheinend extrem unkomfortablen – Aufenthalte von Kosmonauten im Weltall. Ohne Schwerkraft müssen schließlich alltägliche Aktionen wie die Benutzung der Toilette, Essen oder die Erhaltung der körperlichen Gesundheit mit großer Kreativität ausgeübt werden.

Danach geht es schon wieder zum Hostel zurück, eine kurze Pause, bevor es ein Gruppenouting zum Abendessen gibt. Da es der letzte Abend ist, sitzen wir alle zusammen, teils sehr nostalgisch, teils mit Vorfreude auf zu Hause. Unsere ProfessorInnen starten eine Feedback-Runde, bei der wir unsere besten und schlechtesten Erlebnisse zum Besten geben.

Fazit: Kulturschock bei vielen, aber die Reise war eine unglaubliche Erfahrung, und in den allermeisten Fällen war die Gastfreundschaft unserer russischen Familien unvorstellbar groß.
Cathrin (7B)

Sonntag, 19. April 2015

Trotz der sehr interessanten Zeit in Russland und all dem Spaß, den wir hatten, freuten wir uns alle schon sehr auf zu Hause. Nach einem letzten Frühstück ging’s auch schon los Richtung Flughafen. Dort angekommen, gaben wir unsere Koffer ab und gingen zu den Kontrollen, weil diese in Russland ja bekanntlich etwas komplizierter sind als bei uns in Europa. Nachdem die letzten übriggebliebenen Rubel ausgegeben waren, begann das Boarding. Auf dem Rückflug wurden noch Vokabeln für die Wiederholungen gelernt und die letzten Anekdoten ausgetauscht. Manche von uns sind vor lauter Erschöpfung auch einfach eingeschlafen. 

Am Flughafen in Wien haben wir nochmals für Aufsehen gesorgt, als die Burschen, ihre Köpfe mit Schapkas bedeckt und die Internationale singend, in den Empfangsbereich einmarschierten. Daraufhin folgten viel Gelächter und herzliche Umarmungen. Erschöpft, glücklich und um viele Erfahrungen reicher machten wir uns schließlich auf den Heimweg.

Vielen Dank für diese extrem interessante Zeit und all die Mühe!
Elena und Ferdi (7B)