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Theaterabend der 4B am 4. März 2013

veröffentlicht um 11.03.2013, 03:22 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 11.03.2013, 16:09 ]

Theaterprojekt der 4B – Reflexionen und Impressionen

In den vergangenen vier Wochen haben wir, die Klasse 4B, in Kooperation mit Fr. Prof Scheuringer und Fr. Prof. Soukup an einem Theaterprojekt gearbeitet. Wir haben uns mit dem dunklen Thema Nationalsozialismus befasst. Bevor wir das Projekt beginnen konnten, mussten wir jedoch das Buch „Damals war ich vierzehn“ lesen. Dieses Buch setzt sich aus einer Sammlung autobiographischer Texte zusammen. Anhand dieses Buches bauten wir später unser Projekt auf.

Zuerst wurden wir in 2 Gruppen geteilt, in denen wir jeweils drei verschiedene Stücke ausarbeiteten.

Mir hat dieses Projekt sehr gut gefallen, da dieser Unterricht einmal eine angenehme Abwechslung zum normalen Unterricht war. Anfangs bin ich dem Theaterstück von Fr. Prof. Soukup etwas skeptisch gegenübergetreten. Doch mit der Zeit wurde mein Gefühl immer besser und ich konnte mir vorstellen, dass aus diesem Projekt etwas werden könnte. Ich würde an diesem Projekt sofort wieder teilnehmen.

Lukas Siller, 4B


Ich fand, dass unser Theaterprojekt sehr gut gelungen ist. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war (auch) gut, einmal etwas anderes zu machen als nur zu sitzen und Texte zu schreiben.

Besonders gefallen hat mir das Arbeiten in den Gruppen. Es war angenehm, da kleinere Gruppen nach meiner Meinung besser für solche freien Arbeiten geeignet sind. Nicht so gut fand ich, dass wir die Stücke praktisch so dem Buch entnommen haben, wie sie dort geschrieben sind, doch das ist nicht so wichtig. Ich hätte gerne auch etwas mehr Zeit gehabt. Vielleicht wären die Stücke dann auch noch professioneller geworden.

Das Thema war für mich am Anfang sehr schwer, da zum Beispiel lustige Stücke doch schon einfacher zu spielen sind als ein Theater zum Nationalsozialismus, und ich war skeptisch, ob es uns gelingen würde, die Personen realitätsnahe darzustellen, weil wir am Anfang noch keine Vorstellung hatten, wie die Menschen sich damals wirklich gefühlt haben. Trotz meiner Zweifel an unserer Glaubwürdigkeit hatte ich auch die Hoffnung, dass alles gelingen könnte und das Projekt ein voller Erfolg sein würde. Das Ergebnis ging in diese Richtung.

Für mich war es nicht sonderlich schwer, meine Rollen zu spielen – der Weihnachts-Karl in einer Szene und der Junge in „Die Puppe“ waren nicht schwer. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch die Begrüßung und die Verabschiedung sind, so meine Meinung, gut gewesen.

Alles in allem war es ein schönes Projekt, das ich gerne wieder einmal in Zukunft machen würde.

Michael Tury, 4B


Das Theaterprojekt war für mich eine interessante und fordernde Erfahrung. In der Gruppenarbeit habe ich gelernt mit anderen auszukommen und zu kommunizieren. Etwas nachzuspielen ist etwas anderes als es selbst zu erleben, man muss sich gut in andere hineinversetzen um zu verstehen und nachzuvollziehen, wie die Person in der Situation reagiert hat. Der Zweite Weltkrieg ist eine Zeit, die uns Menschen sehr belastet hat und auch noch immer tut, aber manche Menschen wollen nicht verstehen, dass diese Zeit schrecklich war, zum Beispiel Neo-Nazis. Sie erkennen nicht, dass der Krieg die Menschen physisch und psychisch zerstört hat. Daraus habe ich gelernt, dass man nie Schreckliches wiederholen sollte. Ich finde es gut, dass wir kein ganz gewöhnliches Theater gemacht haben. In dem Buch „Damals war ich vierzehn“ sind autobiographische Texte, so konnte ich alles sehr real nachleben.

Konstanze Dusek, 4B