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Sparkling Science Projektpräsentation am 8.10.2010

veröffentlicht um 30.03.2012, 18:31 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 16.09.2012, 15:33 ]
An der Präsentation des erfolgreichen Forschungsprojekts „Sparkling Science" am BG 18 nahmen die Ehrengäste Bezirksvorsteher Karl Homole und Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl teil.

„ Zusammenleben funktioniert nur dann, wenn man die Hintergründe versteht. Dazu darf man nicht nur nachfragen, man muss auch hinterfragen." So lautet das Motto von „Ungleiche Vielfalt" - ein Jahr ist bereits vergangen, seit dieses Projekt seinen Anfang genommen hat mit dem BG 18 Klostergasse als auch der KMS Schopenhauerstraße als Teilnehmer.

Laut Prof. Andreas Novy, den Jungforscherinnen Sarah Habersack und Simone Grosser sowie Dr. Gerald Faschingeder, den Hauptverantwortlichen dieses Projekts, basieren die Arbeiten des letzten Jahres im Wesentlichen auf der Überlegung, dass Fremdes geografisch oftmals sehr nahe liegt und soziale Differenzen es beinahe unmöglich machen, auch die allerkleinste Entfernung zu überbrücken. In Wien ist es besonders spannend, dies zu erforschen, da hier Menschen mit unterschiedlichster Herkunft nah beisammen leben.

Anfang Oktober war die Zeit nun reif, die ersten Forschungsergebnisse am BG 18 Klostergasse vorzustellen. Als Einstieg gewährte uns Erika Tiefenbacher, Direktorin der KMS, einen Einblick in die Projektarbeit ihrer Schule, die sie als Erfolgsstory bezeichnet.

Das vergangene Jahr war vor allem von der Zusammenarbeit zwischen SchülerInnen der beiden Schulen und StudentInnen der WU geprägt und diese hatten Ergebnisse erreicht, die sie stolz präsentierten: „Es war für uns ein spannender Austausch!"

Außerdem gab es eine Zusammenarbeit mit 2 Schulen in Serbien und der Türkei. Da die Kommunikation mit diesen bisher nur im Internet stattgefunden hatte, reisten jeweils 4 ausgewählte SchülerInnen dorthin, um auch persönliche Kontakte zu knüpfen.

Mit den abschließenden Worten von Prof. Margaret Skopec, der Initiatorin und Koordinatorin des Projekts am BG 18, fand diese Präsentation ein schönes Ende. Positives Feedback gab es auch von Seiten der Interviewten.

Atiye Zauner, wissenschaftliche Leiterin der österreichischen Forschungsstiftung für internationale Entwicklung und selbst ursprünglich aus der Türkei, bezeichnete die Ergebnisse als „äußerst zufriedenstellend". Auch Dr. Marinovic, vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie SGA-Elternvertreter am BG 18, zeigte sich von der bisherigen Arbeit sehr beeindruckt.

Da dieses Projekt größtenteils von kultureller Vielfalt handelte, war es natürlich besonders interessant, was die Beteiligten dazu zu sagen hatten: „Für uns ist Vielfalt, wenn kulturelle Verschiedenheiten aufeinander treffen und zu etwas Neuem werden."