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Schüleraustausch 2014: Wien – Sankt Petersburg

veröffentlicht um 23.02.2014, 14:01 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 25.02.2014, 02:44 ]
Im Jänner fand der erste Teil des Schüleraustausches mit Sankt Petersburg statt. Unsere AustauschpartnerInnen waren eine Woche lang bei uns in Wien zu Besuch.

Mittwoch, 15.1.2014

Gespannt erwarteten wir am Flughafen die russischen FreundInnen, mit welchen wir bisher nur per E-Mail kommuniziert hatten. Endlich konnten wir alle persönlich kennenlernen.

Donnerstag, 16.1.2014

Am Vormittag besuchten die AustauschpartnerInnen gemeinsam mit uns den Unterricht und konnten auf diese Art und Weise einen Eindruck unseres Schullebens bekommen. Die meisten SchülerInnen, die am Austausch teilnahmen, waren zum ersten Mal in Wien und freuten sich daher bereits auf die Stadtbesichtigung, die am Nachmittag am Programm stand.

Wir starteten im Stephansdom, besichtigten die Katakomben und genossen danach vom Nordturm aus die Aussicht auf Wien. Danach spazierten wir die Kärntnerstraße entlang bis zur Oper, weiter zur Karlskirche, nach einem Zwischenstopp bei der Sezession gingen wir an der Akademie der Bildenden Künste, der Schiller- und der Goethestatue vorbei und kamen direkt zum Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum. Vor allen wichtigen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten machten wir einen Halt und gaben unseren AustauschpartnerInnen in Form von Kurzreferaten Informationen darüber. Am Ende unserer Stadtbesichtigung kamen wir noch an der Nationalbibliothek und der Hofburg vorbei, bis wir etwas müde, aber mit vielen neuen Eindrücken den Graben erreichten. 

Freitag, 17.1.2014

Nach dem Unterricht stand die Besichtigung des Oberen Belvederes auf dem Programm. Die Führung durch die Jugendstilausstellung ermöglichte uns, Klimt, Schiele und Kokoschkas Werke näher kennenzulernen. Danach nahmen wir an einem Workshop teil, in dem wir über die Gemälde diskutierten und unsere Meinungen austauschen konnten. Dann spazierten wir durch den Schlosspark und besuchten noch das Hundertwassermuseum. Den Abend verbrachten wir alle gemeinsam mit unseren russischen AustauschpartnerInnen, konnten uns auf diese Weise alle näher kennenlernen und Pläne für das Wochenende schmieden.

Samstag, 18.1.2014

Am Samstag durften wir etwas länger schlafen und trafen uns somit um 11 Uhr frisch und munter im Herzen Hietzings. Wir schlenderten durch die Parkallee Richtung Schloss Schönbrunn, und beim Schlossgarten angekommen, hielten zwei unserer AustauschpartnerInnen einen Vortrag über das Schloss, den Park und den Tiergarten. Obwohl sich die Sonne hinter einer dicken Nebelschicht versteckte, ließen wir uns nicht davon abhalten, zur Gloriette hinaufzugehen. Das kalte, trübe Wetter sorgte am Ziel des Spazierganges bei der Gloriette für eine amüsante Überraschung. Das Gruppenfoto mit dem Schloss im Hintergrund wurde geschossen – jedoch ohne das Schloss! Hinter dichtem Nebel versteckt, schien das Schloss wie vom Erdboden verschluckt, und somit fehlte dem Foto ein wohl nicht ganz unwichtiges Element, was beim erneuten Betrachten des Fotos immer wieder für Schmunzeln sorgte. 

Die russischen AustauschschülerInnen kauften im Souvenirshop die ersten Geschenke für ihre FreundInnen und Familienmitglieder. Den Nachmittag verbrachten wir alle auf unterschiedliche Art und Weise, u. a. war die Mariahilfer Straße eines der gewünschten Ziele, um shoppen zu gehen. Am Abend waren manche auf einer Geburtstagsparty, andere gingen Billard spielen, ins Kino etc.

Sonntag, 19.1.2014

Am Sonntag war kein festgelegtes Programm vorgesehen, die RussInnen konnten mit ihren Gastfamilien ihrer Unternehmenslust freien Lauf lassen. Unter anderem wurden der Prater (inklusive Riesenradfahrt), das Naturhistorische Museum, das Leopoldmuseum besucht, auch Ausflüge zur Donau und auf den Kahlenberg fanden statt. Am Abend konnte das kulturelle Angebot Wiens in der Volksoper („Carmen“) oder dem Raimundtheater („Elisabeth“) genossen werden.

Montag, 20.1.2014

Den Vormittag verbrachten die RussInnen mit ihren Lehrerinnen in der Stadt, wir trafen sie nach der Schule vor der Wiener Staatsoper, um gemeinsam eine Führung durch das Opernhaus zu machen. Nicht nur unsere russischen FreundInnen, sondern auch wir haben viele neue Informationen bekommen, viele warfen das erste Mal einen Blick hinter die Kulissen. Danach verbrachten wir zwei Stunden in der Albertina. Den persönlichen Interessen entsprechend, konnten wir das Kunstmuseum auf eigene Faust erkunden. Nach diesem weiteren Tag voller kultureller Inputs verbrachten wir unseren letzten gemeinsamen Abend mit den AustauschpartnerInnen in einem Kaffeehaus. Die RussInnen fühlten sich bereits richtig wohl in Wien, und wir hatten sehr viel Spaß.

Dienstag, 21.1.2014

Am Vormittag hatten unsere AustauschschülerInnen die Möglichkeit, das österreichische Deutsch theoretisch näher kennenzulernen. In der Praxis waren sie bereits die ganze Woche lang damit konfrontiert und hatten viel Neues gelernt. 

Am Nachmittag stand der Besuch des Kunsthistorischen Museums auf dem Plan. Die meiste Zeit verbrachten wir in der Kunstkammer, wo die RussInnen und wir beim Betrachten der Schätze kaum aus dem Staunen herauskamen. Für die Gemäldegalerie blieb nicht mehr so viel Zeit, ein Grund für einen weiteren Besuch in Wien.

Der Wienaufenthalt unserer russischen FreundInnen endete mit einer Führung durch das österreichische Parlament, die dank Julians Vater in die Wege geleitet werden konnte.

Mittwoch, 22.1.2014

Am Mittwoch in der Früh ging es wieder zurück nach Sankt Petersburg. Die RussInnen waren traurig, Wien verlassen zu müssen. Uns hingegen fiel der Abschied zum Glück nicht so schwer, weil wir wussten, dass wir uns im Mai in Petersburg wiedersehen würden.

Die RussischschülerInnen der 7A (Klostergasse) und 7A/B/D (Goethegymnasium)