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Die Projektwoche der 4B

veröffentlicht um 21.07.2013, 12:58 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 22.01.2014, 07:21 ]
Am Montag, den 10. Juni 2013, fuhren wir, die Klasse 4b, zusammen mit Frau Prof. Bernkopf und Herrn Prof. Trinbacher nach Spittal am Millstättersee in Kärnten. 

Nach einer kurzweiligen Zugfahrt in Spittal angekommen, brachten wir zunächst unser Gepäck zur Jugendherberge, bezogen unsere Zimmer und machten uns gleich wenig später auf den Weg zum Millstättersee, auf welchem wir mit einem Schiff der Kärntner Linien eine Panoramarundfahrt machten. 
Glücklicherweise hatten wir schönes Wetter und es war sonnig und warm. Aber auch in den darauf folgenden Tagen spielte das Wetter mit. Lediglich Dienstagmorgen tröpfelte es ein bisschen und deshalb mussten wir das Programm im Nationalpark Hohe Tauern kurzfristig ändern. Statt einer ausgedehnten Wanderung besichtigten wir die Dauerausstellung im Bios(= die Lehre des Lebens) Nationalparkzentrum Hohe Tauern. Sie handelte von Erde, Wasser, Luft und Licht. Ein weiterer Höhepunkt dieser Ausstellung war als wir ein Kuhauge sezierten, denn wir hatten in Bio schon über die verschiedenen Teile des Auges gesprochen und konnten dies jetzt endlich live miterleben! Aber das war noch längst nicht alles: Wir besuchten noch eine Sonderausstellung über die Natur in Kärnten und am Nachmittag ein Volkskundemuseum. 
Mittwoch war höchstwahrscheinlich der aufregendste Tag. Wir wanderten durch die Raggaschlucht! Überall waren tosende Sturzbäche und Wasserfälle, die mit ihren tonnenschweren Wassermassen die Schlucht geformt hatten. Auf einem glitschigen Holzsteig stiegen wir durch die schmale Klamm. Als wir dann angekommen waren, bot sich uns ein toller Ausblick. Doch die Sicht, die wir später vom Reisseck aus hatten, war noch umwerfender, denn wir befanden uns in unglaublichen 2445 Metern, wo sogar noch Schnee lag! Zudem befindet sich auf dem Reisseck noch ein riesiger Staudamm, welcher wichtig für die Wasserwirtschaft Kärntens ist. Zu unserer großen Enttäuschung war das Wasser des Staubeckens wegen Bauarbeiten jedoch abgelassen worden.
 
Donnerstags stand ein Ausflug nach Villach auf dem Programm. Und obwohl die Sonne gnadenlos vom Himmel schien, bereiteten uns die Japanmakaken (=Affen) große Freude. Vor allem Kasia und Olivia werden sich noch lange daran erinnern, da sie von den Affen attackiert wurden. Glücklicherweise waren die Affen gut aufgelegt und verletzten die Mädchen nicht. Nach diesem Erlebnis ging es mit dem Schiff weiter zur Gondel, mit der wir auf die Gerlitzen fuhren. Dort wanderten wir Mädchen während die Jungs als Söhne Rohans Steinriesen bekämpften (=Herr der Ringe, Hobbit). Am Abend mussten wir noch Koffer packen, da wir am Freitag in der Früh abreisen mussten.
 
Das waren wirklich unvergessliche Abschlusstage, auch wenn nicht immer alles, aber doch sehr vieles, nach Plan lief. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Valerie Hartig & Olivia Metzger