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Die Lichtgeschwindigkeit

veröffentlicht um 02.10.2014, 23:05 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 02.10.2014, 23:08 ]

Physik Interview: Lichtgeschwindigkeit

 

Interviewer: Grüß Gott, Herr Empedokles. Es freut mich sehr, dass Sie aus dem Jahr 450 v. Chr. für dieses Interview zu uns gekommen sind.

Empedokles: Guten Tag, die Freude ist ganz meinerseits.

Interviewer: Was ist ihre Theorie zu der Lichtgeschwindigkeit?

Empedokles: Ich glaube dass Lichtgeschwindigkeit endlich ist und dass Licht Zeit braucht.

Heron von Alexandria: Ich muss schon bitten! Mein Name: Heron von Alexandria aus dem Jahre ca. 100 v. Chr. Ich denke bzw. ich bin mir ziemlich sicher das die Lichtgeschwindigkeit unendlich groß ist.

Interviewer: Beginnen sie sich nicht zu streiten, denn wenn sich jemand streiten wollen würde, dann: Johannes Kepler.

Johannes Kepler: Ja, das stimmt. Ich komme aus dem 17 Jh. Und bin derselben Meinung wie Heron, nur das ich glaube, dass das die Lichtgeschwindigkeit in Vakuum unendlich sei.

Interviewer: Und um diesen „Streit“ zu beenden haben wir Olaf Römer aus dem Jahr 1675 bei uns, seine Theorie ist die einzig wirklich richtige, diese wird er uns sagen.

Olaf Römer: Guten Tag meine Herren, ich fühle mich sehr geehrt hier sein zu dürfen.

       Also, ich habe durch die Jupitermonde die Lichtgeschwindigkeit herausgefunden. Ich bin der Meinung, dass das Licht eine Schnelligkeit von 214 000 km/s hat.

       Diese Meinung hat mein Freund Isaac Newton unterstützt.       

Interviewer: Danke für ihre Zeit und als Auflösung noch die wahre Lichtgeschwindigkeit von den heutigen Messungen: 300 000km/s.

 

Katja Komenda und Helen Gross, 4B

 INTERVIEW LICHTGESCHWINDIGKEIT

 

Int: Guten Abend, meine werten Herren! Ich freue mich sehr, Sie alle heute bei uns im Jahre 2014 begrüßen zu dürfen!

Einerseits haben wir hier die Herren Aristoteles aus dem Jahre 350 v. Chr. und René Descartes aus dem Jahre 1620 n. Chr., die die Meinung, dass Lichtgeschwindigkeit unendlich ist, vertreten, bei uns zu Gast. Und andererseits dürfen wir Galileo Galilei aus dem Jahre 1620 und Olaf Römer aus dem Jahre 1675 begrüßen die die gegenteilige Meinung vertreten.

Aristoteles, wie kommen Sie zu ihrem Entschluss?

Ari: Ich bin der Meinung, das Licht komme von der Anwesenheit von Objekten her, ist aber nicht in Bewegung, da die Geschwindigkeit andernfalls so groß sein müsse, dass es jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegt.

René: Der Meinung bin ich auch! Das erkennt man ja gleich bei einer Mondfinsternis! Wäre Licht endlich schnell, würde sich der Mond, während der Schatten auf der Erde sichtbar wird, schon weiterbewegen und auf ungerader Linie mit der Sonne wieder zu sehen sein. Da dies aber nicht so ist und wir sehen, wie sich der Mond weiterbewegt, ist Licht unendlich schnell!

Olaf: So ein Schwachsinn!!! Ich habe an Hand von meiner Beobachtung der Jupitermonde die Geschwindigkeit des Lichts messen können; ca. 241000 km/s schafft das Licht! Somit wäre Ihre Begründung, Herr Descartes, auch widerlegt!

Galileo: Ach herrje! Warum gibt es keine Zeitmaschine von der Zukunft in die Vergangenheit? Hätte mir das jemand früher gesagt, ich wäre niemals auf die Idee gekommen, die Lichtgeschwindigkeit mit Laternen zu messen! Was für eine Zeitverschwendung.

Int: Apropos Zeit! Hiermit ist unser Interview auch schon wieder vorbei. Ich hoffe unsere Zuschauer/innen konnten sich nun eine eigene Meinung zum Thema Lichtgeschwindigkeit bilden. Ich danke unseren Physikern, die sich auf den langen Weg ins Jahre 2014 gemacht haben. Genießen Sie noch die restlichen Tage in unserer Zeit und 'Auf Wiedersehen!'

 

Valeria Rümmele und Sophie Kraft, 4B