Exkursion ins Open Lab

veröffentlicht um 18.02.2014, 15:21 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 18.02.2014, 15:22 ]
Wien. Am Freitag, dem 14.2.2014, wurden die Vermutungen bestätigt, die lang erdachten Pläne umgesetzt und die Exkursion wurde Wirklichkeit.

Die bereits im Vorjahr geplante Expedition in den dritten Bezirk zum Open Lab der Biologischen Universität Wien wurde am Valentinstag durch Frau Professor Linder Realität. Am Zielort eingetroffen- mit gewohnter klasseninterner Pünktlichkeit-, wurden wir bereits von unseren ReferentInnen erwartet. Der Vortrag begann und ließ sich durch nichts mehr unterbrechen. Nach einer Einführung in die uns bekannte Genetik- unser Pokerface ließ es uns selbstverständlich nicht anmerken- und einer Erklärung der DNA war der Monolog unserer BetreuerInnen vorbei und den lang ersehnten Experimenten stand nichts mehr im Wege. Wie erhielten zahlreiche Unterlagen, von denen wir zunächst nur mäßig viel verstanden, umso freudiger führten wir sie uns zu Gemüte. Unter strengerer Aufsicht als in schulischen Kreisen gewohnt erfüllten wir Punkt eins bis fünfundzwanzig der Anleitung und hantierten im Zuge dessen mit unzähligen –asen, -osen und diversen Chemischen Stoffen. Schließlich musste unsere isolierte DNA, vereinfacht gesprochen, gereinigt, vervielfältigt und sichtbar gemacht werden. 

Während des letzten Schritts gab man uns die nach über zwei Stunden ersehnte Kaffeepause und entließ uns Richtung Getränkeautomaten. Zwanzig Minuten, eine Erklärung der ausgeführten Aufgaben und glorreiche Antworten der 8A später waren wir bereit, unsere Forschung zu Ende zu bringen. Nach einem kurzen Exkurs in die Aufgaben eines Praktikanten- wir hatten die Ehre, Pipettenspitzen in Boxen zu sortieren-, präsentierte man uns die Ergebnisse unseres langen Arbeitstages. Unser Ziel, die Proben auf gentechnische Veränderungen zu untersuchen, verfehlten wir nur knapp. Es kam heraus, dass wir viel lernen durften, in den Genuss einer großartigen Exkursion kamen und schließlich und zuletzt so unsauber gearbeitet hatten, dass unsere Forschungen nicht den erwarteten Lösungen entsprachen. Alles in allem ein zu empfehlender Ausflug in die Arbeit eines Gentechnikers!

Mit vielem Dank an Frau Professor Linder, Ihre 8A