Ausflug zum Bio-Bauernhof

veröffentlicht um 24.06.2015, 06:58 von Georg Haschek   [ aktualisiert: 24.06.2015, 06:59 ]
Beim Ausflug zum Bio-Bauernhof haben wir zuerst die Zutaten für das Brot besprochen: Germ, Mehl, Zucker, Salz, Wasser. Als wir jeder einen Klumpen Teig bekommen haben, mussten wir ihn kneten und davor noch den Arbeitsplatz mit Mehl bestreuen. Nachdem wir mit dem Kneten fertig waren, konnte jeder die Form seines Weckerls bestimmen und mit  Sesam  oder Sonnenblumenkernen bestreuen. 

Den Topfen haben wir so zubereitet: Zuerst haben wir Zitronensaft ausgepresst, den wir anschließend mit Milch in eine Schüssel geschüttet haben. Als jeder ein „Plus in die Schüssel“ gezeichnet hat, wurde die Milch langsam dickflüssiger und Milchflocken bildeten sich an der Oberfläche der Schüssel. Als es die Konsistenz von Schlagobers hatte, gossen wir die Molke, die entstanden war, als wir den Topfen abgetropft hatten, in eine Schüssel. Danach stellten wir den fertigen Topfen in den Kühlschrank und kamen zu der Herstellung der Butter. 

Für die Butter gossen wir Schlagobers in kleine leere Marmeladengläser und fingen an, die Gläser zehn Mal pro Person kräftig zu schütteln. Je schneller und kräftiger wir die Gläser schüttelten, desto dickflüssiger wurde das Schlagobers im Gefäß. Nach ein paar Minuten hatten wir fertige Butter, nachdem wir sie ausgepresst und in sehr kaltem Wasser gebadet hatten. Die musste wie der Topfen im Kühlschrank fest werden. 

Nach einer kurzen Pause sind wir zu den Hennen gegangen, die mit einem Hahn in einem großen Gehege leben. Die Leiterin hat uns eine Henne hochgehoben und uns die wichtigsten Merkmale erzählt (z.B. der Kornspeicher, den die Hühner brauchen, wenn sie mehr essen, als sie verdauen können). Danach konnten wir auch selber ein Zwerghuhn hochheben oder streicheln. Die kleinen Babyhäschen konnten wir auch streicheln, aber nur die Erwachsenen durfte sie vorsichtig hochnehmen und halten. Zu viele Hände und Gerüche wären ziemlich stressig für sie. Die zwei großen Kaninchen sind dann aus dem Stall ausgebüchst und zu den Hühnern gerannt. 

Danach haben wir noch die verschiedenen Kräuter angeschaut bzw. gerochen (Zitronenminze, Schokominze, Colaminze, …). Wir haben sogar die Alpakas angeschaut, mussten dort leise sein und uns hinknien, damit sie vielleicht zu uns kommen. Sie sind aber nicht gekommen. Erstaunlicherweise waren sie sehr dünn und hatten längere Hälse als wir vermutet hatten. Bei den Ziegen Strudel und Mia konnten wir lauter sein und sie sogar füttern und mit ihnen laufen. Als wir aber aus dem Ziegengehege gegangen sind, ist Strudel rausgerannt. Wir konnten sie dann zum Glück aber wieder einfangen. Dann waren unsere Weckerl fertig und wir konnten unsere selbst gemachte Jause ( Weckerl, selbstgemachte Butter und Topfen, Ei) essen. Man hat schon gemerkt, dass die selbstgemachte Jause besser schmeckt als das Essen, das man im Supermarkt kaufen kann. 

Marla, Ruth, Kristina

Geo-Ausflug

Wir fuhren hin und kamen an,
dort begrüßte uns ein Mann,
dann war eine Pause dran.
Dann gingen wir ins Haus 
und suchten uns eine Nummer aus,
damit wir nicht vergessen, 
welches Brötchen wir sollen essen.
Wir machten noch zwei weitere „Schmaus“
und gingen zu den Hühnern und Häschen raus.
Ein süßes kleines Häschen schnupperte mit seinem Näschen.
Die Alpakas wurden geschoren 
und haben trotzdem nicht gefroren.
Die Ziegen rannten uns hinterher, 
das war doch gar nicht schwer.
Nachher aßen wir eine gesunde Jause
und liefen schnell nach Hause.

Elena, Clara, Georgia (1A)

Bericht über unseren Geo-Ausflug

Nach einer langen Fahrt mit den Öffis kamen wir zum NALELA  Bio-Bauernhof. Weil wir noch zehn Minuten auf das Programm warten mussten, spielten wir Karten und Ball und nutzten den Spielplatz. Wir haben einiges über unsere Nahrungsmittel gelernt, Brot gebacken, Topfen und Butter hergestellt. Danach gingen wir zu den Hühnern und jungen Kaninchen. Miriam, die Bäuerin, erklärte uns Verschiedenes über die Tiere und Eier. Die Fleischtauben waren größer als normale Tauben und sahen sehr interessant aus. Danach besichtigten wir die Kräuterschnecke und erfuhren, welche Kräuter viel und wenig Wasser und Licht brauchen. Wir rochen an Colapflanzen, Schoko- und Zitronenminze, Liebstöckel, Dill, Basilikum und Salbei. Dann waren wir bei den Alpakas. Dort mussten wir uns hinhocken und leise sein, damit sie auf uns zukommen. Schließlich waren wir bei den Ziegen namens Mia und Strudel, die mit uns fangen spielten und Kunststücke machten. Zum Schluss, als wir schon großen Hunger hatten, haben wir unsere gesunde selbstgemachte Jause gegessen.

Lotti, Mia (1A)