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Informationstechnologie

Die Informationstechnologie spielt in unserem Leben eine immer stärkere Rolle. Besonders die heranwachsende Generation muss sich schon früh mit diesen Technologien und den daraus resultierenden Kommunikationsmitteln auseinandersetzen. Die Aufgabe einer Schule ist daher, die SchülerInnen mit Kompetenzen auszustatten, die es ihnen ermöglichen, die Sicht auf das Wesentliche zu finden und Unwesentliches auszublenden. Dazu steht in der Klostergasse ein Environment bestehend aus moderner Hard- und Software zur Verfügung (Details finden Sie im angehängten Dokument "IT-Ausstattung des BG18 Klostergasse Kurzform V1.6.pdf"), das es den entsprechend ausgebildeten LehrerInnen erlaubt, diese Technologien und Methoden in den normalen Unterricht mit einzubeziehen. Die Ausbildung beginnt in der 1. Klasse und kann sogar mit einer Matura in Informatik abgeschlossen werden. 

1.- 4. Klasse: Digitale Grundbildung
Der Informatik-Unterricht an der Klostergasse findet in drei verschiedenen Ebenen statt. An erster Stelle steht der verpflichtende Unterricht der Digitalen Grundbildung in der 1.-4. Klasse. In diesem Unterricht werden die SchülerInnen zum ersten Mal das System des BG18 kennenlernen und den grundlegenden Umgang damit erlernen, sowie mit Anwendungen der Textverarbeitung, Präsentationstechnik und Tabellenkalkulation arbeiten. Außerdem wird ein Augenmerk auf problemlösendes Denken mithilfe von Computern gelegt, was den SchülerInnen einen ersten Einblick in die spannende Welt des Programmierens bietet. Die Digitale Grundbildung ist dabei kein eigenes Fach im fixen Stundenplan der SchülerInnen, sondern findet inklusiv im Regelunterricht statt. Beispielsweise bedeutet das, dass im Fach Deutsch die gesamte Klasse im Informatik-Saal sowohl informatische als auch fachbezogene Themen erarbeitet.

5. Klasse: Pflichtfach
Nach der intensiven Übungszeit in der Unterstufe folgt der verpflichtende Informatik-Unterricht in der 5. Klasse. Da die Vorkenntnisse der SchülerInnen für gewöhnlich sehr unterschiedlich ausfallen, liegt in dieser Schulstufe das Hauptaugenmerk auf der Vermittlung einer grundlegenden Basis informatischer Technologien. So beinhaltet der Stoff sowohl Hardwaregrundlagen, Basics von Betriebssystemen und Anwendungssoftware, Präsentationstechnik, Schutz vor und Erkennen von Internetkriminalität, Netzwerkgrundlagen, Bildbearbeitung als auch Grundkonzepte von Programmiersprachen. Außerdem erhalten die SchülerInnen eine intensive Schulung wie man wissenschaftliche Arbeiten mit dem Textverarbeitungsprogramm Microsoft Word erstellen kann.

6., 7. & 8. Klasse: Wahlpflichtfach
Die letzte Ebene der Informatikausbildung an der Klostergasse bildet das dreijährige Wahlpflichtfach ab der 6. Klasse. Dieses ist eine ideale Möglichkeit für interessierte SchülerInnen tiefer in die Materie der Vorjahre einzutauchen. So werden beispielsweise die Kenntnisse in den Bereichen Hardware, Betriebssysteme und Software, Produktion digitaler Medien und Netzwerke erweitert und durch zahlreiche praktische Aufgaben gefestigt. Hinzu kommt das Themengebiet Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierung, welches vielfältige Anwendungen bietet, wie beispielsweise die Entwicklung eigener Spiele, die Programmierung eigener Apps oder das Problemlösen mithilfe der Programmiersprache Javascript. Außerdem findet eine Erweiterung der Kenntnisse von Tabellenkalkulationsprogrammen statt, wobei der Fokus auf der Auswertung und Verarbeitung von Daten bzw. dem Modellieren von Systemen anhand Conway’s “Game of Life” liegt. Und nach drei Jahren Wahlpflichtfach kann auch die Matura in Informatik an der Klostergasse abgelegt werden.
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Georg Haschek,
27.06.2017, 03:25
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Georg Haschek,
17.11.2014, 06:25